CapCut Pro Kosten: Preise, Free vs. Pro, Kündigung
CapCut Pro Kosten 2026: was das Abo in Deutschland kostet, was Free und Pro unterscheidet, wie du kündigst und welche günstigeren Alternativen es gibt.
Russell Reibold·Aktualisiert am ·5 Tools verglichen·9 Min. Lesezeit
Kurzfazit
CapCut nennt auf seiner Preis-Hilfeseite keinen festen Preis, weil er je nach Region, Gerät und Aktion schwankt. Ein CapCut-Blogbeitrag vom 23.09.2026 nennt 19,99 USD im Monat oder 179,99 USD im Jahr, im deutschen App Store ist das Pro-Monatsabo mit 23,99 € gelistet. Pro lohnt sich vor allem, wenn du regelmäßig Pro-Vorlagen, KI-Funktionen oder 4K-Export brauchst – für reinen Schnitt reichen die Gratis-Version oder günstigere Alternativen wie Filmora oder VEED.io.
Was kostet CapCut Pro? Einen festen Preis nennt CapCut auf seiner offiziellen Preis-Hilfeseite nicht – er hängt laut Anbieter von Region, Gerät und laufenden Aktionen ab. Konkrete Zahlen gibt es trotzdem: Ein CapCut-Blogbeitrag vom 23.09.2026 nennt 19,99 USD im Monat oder 179,99 USD im Jahr, im deutschen App Store ist das Pro-Monatsabo mit 23,99 € gelistet. Hier erfährst du, was hinter den CapCut Preisen steckt, was die Gratis-Version kann, wie du kündigst und welche Alternativen günstiger sind.
CapCut Pro Kosten auf einen Blick
Quelle
Tarif
Preis
CapCut-Blog (Preise in USD, Stand 23.09.2026)
Pro, monatlich
19,99 USD/Monat
CapCut-Blog
Pro, jährlich
179,99 USD/Jahr
CapCut-Blog
Team
ab ca. 24,99 USD/Monat
Apple App Store Deutschland
Pro Monthly Subscription
23,99 €
Apple App Store Deutschland
Standard Monthly Subscription
11,99 €
Apple App Store Deutschland
Yearly Subscription (Tarif nicht benannt)
109,99 €
Die Werte aus dem App Store sind die In-App-Käufe, die Apple für die deutsche Version der App auflistet. Daneben stehen dort noch Monatsabos für 9,49 € und 11,99 € ohne genaue Tarifbezeichnung. Welcher Preis für dich gilt, zeigt CapCut erst im Kaufdialog an – im Browser über „Upgrade“, in der Desktop-App über den Abo-Button und in der Handy-App unter „Join CapCut Pro“ im Profil.
Ein kurzer Rechenweg zeigt, warum sich das Jahresabo lohnen kann, wenn du CapCut Pro dauerhaft nutzt: Zwölf Monatsbeiträge zu 19,99 USD ergeben 239,88 USD. Das Jahresabo kostet 179,99 USD, umgerechnet rund 15 USD pro Monat – du sparst also 59,89 USD im Jahr. Im deutschen App Store kommen zwölf Pro-Monatsbeiträge auf 287,88 €.
Warum der CapCut Pro Preis je nach Gerät schwankt
CapCut verkauft Pro über drei Wege, und die haben laut Hilfe-Center unterschiedliche Bezahlsysteme:
Browser (CapCut Web): Nur hier kannst du laut CapCut alle Tarife nebeneinander vergleichen und außerhalb der App-Stores bezahlen – je nach Region per Kredit- oder Debitkarte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay. Auch regionale Angebote oder Studentenrabatte erscheinen hier, sofern es sie gibt.
Handy-App: Der Kauf läuft über den Apple App Store oder Google Play. Tarif und Zahlungsmittel änderst du dann nicht in CapCut, sondern in den Einstellungen deines Apple- oder Google-Kontos.
Desktop-App: Die Desktop-Version kann selbst keine Zahlungen abwickeln und leitet dich zur Abo-Seite im Browser weiter.
Deshalb lohnt es sich, den Preis in der App mit dem im Browser zu vergleichen, bevor du abschließt. Wichtig: Einen Wechsel zwischen Tarifen während der Laufzeit unterstützt CapCut nicht. Wer vom Monats- zum Jahresabo will, muss laut Hilfe-Center kündigen, das Ende des Abrechnungszeitraums abwarten und neu abschließen.
Verwirrend ist der Begriff „Standard“. Im CapCut-Blog steht „Standard“ für die kostenlose Version. Im deutschen App Store gibt es dagegen ein kostenpflichtiges „Standard Monthly Subscription“ für 11,99 €. Welche Leistungen dieses Standard-Abo im Vergleich zu Pro umfasst, haben wir auf den offiziellen CapCut-Seiten nicht eindeutig beschrieben gefunden. Ein Aktionshinweis auf derselben Blogseite nennt zudem „Standard-, Advanced- und Super-Mitglieder“. Schau deshalb im Kaufdialog genau hin, welcher Tarif welche Leistungen enthält.
Vorlagen, Effekte, Schriften, Musik und Sticker mit Pro-Kennzeichen
Vorschau ja, Export nur mit Pro (Handy-App: sonst mit Wasserzeichen)
Ja
KI-Funktionen (z. B. KI-Bildgenerierung, Skript-zu-Video)
Wenige Gratis-Versuche, laut Hilfe-Center in der Beta-Phase je nach Funktion etwa 2–3 bis 10
Erweiterte KI-Werkzeuge (laut Blog u. a. Auto-Untertitel, Hintergrundentfernung, Motion Tracking), Kontingente laut Anbieter nicht angegeben
4K- und 60-fps-Export (Desktop)
Laut Hilfe-Center gesperrt
Ja
Videolänge (Handy-App)
Export über 15 Minuten kann Pro erfordern, regional unterschiedlich
Länger, Obergrenze laut Anbieter nicht angegeben
Cloud-Speicher
Kostenloser Speicher laut CapCut-Blog seit August 2024 eingestellt
Erweiterter Cloud-Speicher (Blog: ca. 1.024 GB)
Das Prinzip ist einfach: CapCut lässt dich viele Pro-Inhalte ausprobieren, sperrt aber den Export. Beim Klick auf „Exportieren“ prüft die App dein Projekt; findet sie Material mit Pro-Kennzeichen, erscheint die Aufforderung zum Abo oder zur Testphase. In der Handy-App kannst du laut Hilfe-Center trotzdem exportieren, dann aber mit CapCut-Wasserzeichen – auch in 1080p. Dieselbe Hilfeseite beschreibt die Option „No Watermark“ in der Desktop-App für Nutzer ohne Pro als gesperrt; in der Handy-App erfordert sie Pro, sobald ein Video die Gratis-Länge oder -Auflösung überschreitet. Ob ein Projekt ganz ohne Pro-Material grundsätzlich ein Wasserzeichen bekommt, sagt CapCut nicht eindeutig.
Achtung, die offiziellen Angaben widersprechen sich: Der CapCut-Blog schreibt, dass Standard- und Pro-Nutzer in 8K exportieren können. Die Hilfeseite zum Export (Stand 02.04.2026) nennt 4K und 60 fps in der Desktop-App dagegen als Pro-Funktion. Prüfe die Exporteinstellungen deshalb selbst, bevor du dich auf hohe Auflösungen im Gratis-Tarif verlässt.
Wenn du ohne Abo exportieren willst, entferne alle Elemente mit dem Pro-Symbol aus der Timeline – Clips, Effekte, Texte, Audiospuren und auch das Titelbild. Genau diesen Weg beschreibt CapCut in seinem Hilfe-Center.
CapCut Pro kündigen: So geht’s
Die Kündigung läuft immer über die Plattform, auf der du CapCut Pro gekauft hast:
Im Browser gekauft: Kündige über dein Konto bei CapCut Web. Den genauen Menüpunkt nennt das Hilfe-Center nicht.
Auf dem iPhone gekauft: Kündige in den Abo-Einstellungen deines Apple-Kontos.
Auf Android gekauft: Kündige in Google Play unter deinen Abos.
Drei Regeln aus dem CapCut-Hilfe-Center solltest du kennen:
24-Stunden-Frist: Pro- und Team-Abos verlängern sich automatisch. Kündigst du nicht spätestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum, wird der nächste Zeitraum abgebucht.
Keine Erstattung: CapCut behandelt Abos als virtuelle Güter und erstattet Käufe in der Regel nicht. Nur in Sonderfällen, etwa bei einer doppelten Abbuchung, kannst du dich an den Support wenden.
Wirkung ab dem Folgezeitraum: Laut CapCut-Blog greift eine Kündigung erst zum nächsten Abrechnungszeitraum, nicht sofort.
Ein Tipp von CapCut selbst: Trag dir 24 Stunden vor der Verlängerung eine Erinnerung in den Kalender. Sinnvoll ist das auch bei Testphasen. In der Handy-App bietet CapCut berechtigten Nutzern beim Export eine 7-tägige Testphase an. Ob sie danach automatisch in ein bezahltes Abo übergeht, steht auf den Hilfeseiten nicht ausdrücklich – schau deshalb vor dem Start in den Kaufdialog.
Lohnt sich CapCut Pro?
Ob sich CapCut Pro lohnt, hängt weniger vom Preis ab als davon, wie du arbeitest.
CapCut Pro lohnt sich eher, wenn du …
regelmäßig Vorlagen, Effekte oder Musik mit Pro-Kennzeichen nutzt – ohne Abo kannst du sie nicht sauber exportieren,
KI-Funktionen häufig brauchst und mit wenigen Gratis-Versuchen nicht auskommst,
in 4K oder mit 60 fps exportieren willst,
Projekte in der Cloud zwischen Handy, Desktop und Browser synchronisieren möchtest.
Eher nicht, wenn du …
hauptsächlich schneidest, Texte einblendest und freie Musik nutzt – das kann die Gratis-Version,
nur gelegentlich ein Video machst: Dann ist ein einzelner Monat günstiger als ein Jahresabo,
Kundenvideos oder Aufnahmen mit erkennbaren Personen bearbeitest und Wert auf EU-Datenhaltung legst.
Zum letzten Punkt: CapCut gehört zu ByteDance. Laut Datenschutzerklärung liegen die Daten auf Servern in Malaysia, Singapur und den USA. Zu den Zwecken der Verarbeitung zählt dort auch das Training von Machine-Learning-Modellen. Was das für berufliche Projekte bedeutet, erklärt unser Ratgeber DSGVO bei KI-Tools.
Alle Preise stammen von den Preisseiten der Anbieter (Stand 27.09.2026) und verstehen sich in der dort angegebenen Währung.
Wondershare Filmora
Filmora ist die günstigste Option im Vergleich. Das Basic-Jahresabo kostet laut US-Preisseite 49,99 USD, das Advanced-Jahresabo mit 1.000 KI-Credits pro Monat 59,99 USD. Im deutschen Shop sind die Jahresabos ab 44,99 € zzgl. MwSt. ausgewiesen. Wer kein Abo will, bekommt eine Einmallizenz ab 79,99 USD – allerdings nur für die aktuelle Version, ohne künftige große Updates. Die Gratis-Version setzt ein Wasserzeichen.
VEED.io
VEED.io läuft im Browser (dazu gibt es iOS-Apps) und kostet ab 9 USD im Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich 19 USD. Der Gratis-Tarif exportiert in 720p mit Wasserzeichen und erlaubt KI-Funktionen wie Auto Edits oder KI-B-Roll nur einmalig. Ein Pluspunkt für Datenschutz: Die Server stehen laut Sicherheitsseite in der EU (Google Cloud, Region West 1). Einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es allerdings nur im Enterprise-Tarif.
Descript
Descript ist nicht billiger als CapCut, arbeitet aber anders: Du schneidest über das automatische Transkript und löschst Wörter wie in einem Textdokument. Der Hobbyist-Tarif kostet 16 USD im Monat bei jährlicher Zahlung (24 USD monatlich) und bringt 10 Medienstunden, 400 KI-Credits und 1080p-Export ohne Wasserzeichen. Kostenlos gibt es 60 Medienminuten im Monat und einmalig 100 KI-Credits.
Kapwing
Kapwing kostet im Pro-Tarif ebenfalls 16 USD pro Mitglied und Monat bei jährlicher Zahlung (24 USD monatlich). Dafür bekommst du 4K-Export, Videos bis 2 Stunden, 200 GB Cloud-Speicher und einen gemeinsamen Arbeitsbereich fürs Team. Der Gratis-Tarif begrenzt auf 4-Minuten-Videos in 720p mit Wasserzeichen und 30 Export-Minuten im Monat.
Die CapCut Pro Kosten lassen sich nicht auf eine Zahl bringen: CapCut selbst nennt auf seiner Preisseite keinen Festpreis, ein eigener Blogbeitrag spricht von 19,99 USD im Monat oder 179,99 USD im Jahr, im deutschen App Store kostet das Pro-Monatsabo 23,99 €. Die Gratis-Version reicht für einfachen Schnitt, sperrt aber den Export von Pro-Material und begrenzt KI-Funktionen stark. Wer regelmäßig Pro-Vorlagen, KI-Werkzeuge und 4K braucht, bekommt mit Pro den vollen Funktionsumfang auf Handy, Desktop und im Browser. Wer vor allem sparen will, fährt mit Filmora oder VEED.io günstiger. Denk in jedem Fall an die 24-Stunden-Frist vor der Verlängerung – Erstattungen gibt es bei CapCut in der Regel nicht.
Noch unsicher, welches Tool passt?
Der Tool-Finder empfiehlt dir in sechs Fragen passende Tools – oder rechne deine KI-Abo-Kosten aus.
Video-Editor für Handy, Desktop und Browser mit Gratis-Version und KI-Funktionen wie automatischen Untertiteln und Hintergrundentfernung, die gratis teils nur begrenzt nutzbar sind.
Gratis-VersionDeutsch
Umfangreiche Gratis-Version für Schnitt, Filter, Übergänge, Texte und Musik auf Handy, Desktop und im Browser
Browserbasierter Video-Editor mit KI-Funktionen wie Auto-Schnitt, KI-B-Roll, automatischen Untertiteln und Audio-Cleanup, ausgerichtet auf Social-Media- und Marketing-Content.
Gratis-VersionEU-Server
Breites Funktionsspektrum von Untertiteln über Dubbing bis KI-gestützten Schnittwerkzeugen
Läuft im Browser ohne Installation (zusätzlich iOS-Apps), kostenloser Plan zum Ausprobieren
Video- und Podcast-Editor, der Audio/Video wie ein Textdokument bearbeitbar macht: Schnitt per Transkript-Löschung, KI-Stimmklon (AI Speech, früher Overdub) und Filler-Word-Entfernung.
Gratis-Version
Textbasierter Schnitt (Löschen von Wörtern im Transkript entfernt automatisch die passende Audio-/Videostelle) spart laut Hersteller deutlich Schnittzeit gegenüber klassischen Timeline-Editoren
Stimmklon (AI Speech mit Custom Voice Clones, früher Overdub) für nachträgliche Korrekturen ohne erneute Aufnahme
Browserbasierter Video-Editor mit KI-Funktionen wie automatischen Untertiteln, Dubbing, Text-to-Speech und KI-Schnittwerkzeugen für Social-Media-Content.
Gratis-Version Rabattcode
Breites KI-Feature-Set (Untertitel, Dubbing, Voice-Cloning/Lip-Sync im Business-Tarif) direkt im Browser
Kostenloser Einstieg ganz ohne Kreditkarte zum Testen der Kernfunktionen
Videoschnittprogramm für Desktop und Mobile mit KI-Funktionen wie Text-zu-Video, Auto-Untertitel, KI-Objektentferner und KI-Sprachsynthese, ausgelegt auf einfache Drag-and-Drop-Bedienung.
Gratis-VersionDeutsch
Kostenlose Version zum Ausprobieren ohne Zeitlimit, allerdings mit Wasserzeichen auf Exporten laut Anbieter
Breite KI-Funktionspalette (Text-zu-Video, Auto-Untertitel, Objektentferner, Sprachsynthese) laut Anbieter
Preise, Limits und Datenschutzangaben stammen vorrangig aus offiziellen Herstellerquellen und werden mit Prüfdatum ausgewiesen. Wo eine Angabe nicht eindeutig zu belegen war, kennzeichnen wir das statt sie zu erfinden.
Einen einheitlichen Preis veröffentlicht CapCut nicht. Im deutschen Apple App Store ist das Pro-Monatsabo („Pro Monthly Subscription“) mit 23,99 € gelistet, ein Jahresabo mit 109,99 €, wobei der Store nicht angibt, zu welchem Tarif es gehört. Den für dich gültigen Preis zeigt CapCut im Browser, in der Desktop-App und in der Handy-App jeweils beim Upgrade an.
Ja. Schneiden, Teilen, Filter, Übergänge, Text und Musik aus der Gratis-Bibliothek funktionieren ohne Abo. Vorlagen, Effekte, Schriften und Musik mit Pro-Kennzeichen kannst du in der Vorschau ausprobieren, aber nur mit Pro ohne Einschränkungen exportieren – in der Handy-App sonst nur mit Wasserzeichen. KI-Funktionen sind im Gratis-Tarif auf wenige Versuche begrenzt.
Über die Plattform, auf der du das Abo abgeschlossen hast: im Browser über dein CapCut-Konto oder in den Abo-Einstellungen deines Apple- oder Google-Kontos. Laut CapCut-Hilfe musst du spätestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum kündigen, sonst wird der nächste Zeitraum abgebucht. Erstattungen gibt es laut CapCut in der Regel nicht.
Nicht direkt. Laut CapCut-Hilfe musst du das laufende Abo kündigen, das Ende des Abrechnungszeitraums abwarten und dann den neuen Tarif abschließen.
Ja. Wondershare Filmora kostet laut US-Preisseite ab 49,99 USD im Jahr (Basic), VEED.io ab 9 USD im Monat bei jährlicher Zahlung. Descript und Kapwing liegen mit 16 USD im Monat bei jährlicher Zahlung etwa auf dem Niveau des CapCut-Jahresabos, bieten dafür aber andere Schwerpunkte.
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